| Begriff |
Definition |
| Viren |
Viren sind kleine Programme, die großen Schaden anrichten können. Meist sind sie im *.exe *.com Format oder als Makro in einem Dokument versteckt. Solange man sie nicht ausführt, können sie auch keinen Schaden anrichten. Meist trägt man also Mitschuld, wenn der Rechner von Viren infiziert wird. Auf eine *.exe wurde doppelgeklickt oder ein Dokument einfach geöffnet... |
| Personal-Firewall |
Ein Paketfilter-Programm, das Verbindungen im Netz zurückweisen bzw. vollständig unterbinden kann. Es wird ein sogenanntes Regelwerk erstellt. Anwender die sich damit nicht auskennen, sind unter Umständen mehr gefährdet als Anwender ohne eine solche Software, da sie evtl. ein falsches Regelwerk aufstellen und ihren Rechner mit zusätzlicher Software belasten. |
Spyware [von spy, engl. "Spion"] Antispy [gegen Spyware] |
Ein, meist in "nützlicher" Software eingebautes Programm, welches das Verhalten des Nutzers überwacht und die Daten an den Hersteller der Software zurücksendet. |
Dialer  |
Programme, die sich automatisch ins Internet einwählen. Durch die Benutzung der Telefonleitung erfolgt die Abrechnung auf Basis von Gebühreneinheiten. |
Trojanisches Pferd kurz Trojaner genannt |
Ein Programm bestehend aus zwei Teilen, dem Server- und den Clientteil (der Server bietet etwas an, der Client nimmt etwas entgegen). In diesem Fall wird der Server beim Internetnutzer installiert (ohne dessen Wissen), der Client ist dadurch in der Lage den Rechner fernzusteuern (remote). Er kann sich also alles holen/anschauen/löschen/ändern was auf dem Server installiert ist. |
| Betriebsystem [auch OS = Operating System genannt] |
Ist eine Oberfläche, die es ermöglicht, Programme z.B. Spiele oder Textverarbeitung auszuführen. Es gibt nicht nur ein Betriebsystem sondern viele, wie z.B. Windows, Unix, Linux, MacOS |
| Patches [engl. "Flicken"] |
Wenn Fehler oder Mängel in einer Software auftreten, muss die Fehlerbehebung in die bestehende Software eingebaut werden. Dies erfolgt normalerweise durch Patches oder bei größeren Umstrukturierungen durch Updates. |
Browser  |
Das Programm, das du gerade benutzt, um diese Internetseite auf dem Bildschirm anzuzeigen nennt man Browser. Auch hier gibt es viele verschiedene z.B. den Internet Explorer, den Netscape Navigator, Opera, Konqueror, Galeon etc. |
| Konfiguration |
Meist wird ein Betriebsystem oder ein Programm so ausgeliefert, dass jeder damit zurecht kommen sollte. Allerdings muss/will man später einige Einstellungen verändern, um das Programm an seine Bedürfnisse anzupassen. Diese Anpassung nennt man Konfiguration. |
| Dateiendungen |
Bei Windows hat jede Datei einen Namen und eine Endung. Diese Endung besteht aus einem Punkt, gefolgt von meist 3 Buchstaben oder Ziffern, z.B. Musik.mp3. Dadurch kann Windows feststellen, mit welchem Programm die Datei geöffnet werden muss. In diesem Fall mit einem Player oder wenn es sich um ein Musik.doc handelt M$-Word. Manche Dateien enden aber auch z.B. mit .exe, .bat oder .com. Hierbei handelt es sich nicht um Dateien, die mit einem bestimmten Programm geöffnet werden sondern es sind selbst ausführbare Programme (s. auch Viren). |
| Dienste [engl. Service] |
Dienste sind spezielle Anwendungen, die für alle oder bestimmte Benutzer zugänglich sind und benutzt werden dürfen z.B. zentrale Druckdienste - alle oder nur bestimmte Anwender dürfen einen Drucker benutzen. |
Ports  |
Jedes Programm, das auf einem Computer läuft, benötigt Daten und gibt diese nach der Verarbeitung als Ergebnisse aus. Damit der Rechner weiß, was was ist, weist er jeder Anwendung (s. auch Dienste) einen Anschluß (Port) für die Eingabe bzw. Ausgabe zu. Einige dieser Ports sind evtl. auch über das Internet erreichbar. Wenn es nun jemandem gelingt, über diese zugänglichen (offenen) Ports zu kommen, kann er den Computer mit Daten füttern, die er für wichtig hält (s. Trojanisches Pferd). |